Mi. Feb 28th, 2024

„Immobilien-Kadaver“ auf Mallorca Für diese Phantomstätten wurde im Internet der Begriff „Modern Ruins“ geprägt.

Dem Inhaber der Baufirma wird vorgeworfen, mit krimineller Energie Geld aus der Firma gezogen und sie in den Bankrott manövriert zu haben.

Es ist von unregelmäßigkeiten in den Büchern die Rede. Angezeigt wurde der spanische Unternehmer 2008 von einem Zulieferer, der sein Geld nicht erhalten hatte, so das Mallorca Magazin. Das Bauprojekt hatte im Jahre 2005 vielversprechend angefangen: 23 Millionen Euro hatte der Unternehmer von der Sparkasse CAM zuerkannt bekommen, 16,8 Millionen erhielt er tatsächlich ausbezahlt, hinzu kamen 9 Millionen Euro von Immobilienkäufern, zumeist Spanier und Briten. Bis zum Bankrott konnten außer 35 fast alle der knapp 400 Wohneinheiten verkauft sowie die Chalets zu 90 Prozent fertiggestellt werden, inklusive Dach und Fensterglas. Dann aber, so der Angeklagte im Gerichtsverfahren, sperrte die Sparkasse wegen der Immobilienkrise die laufenden Kredite und machte das Vorhaben zunichte.Das Dorf ist bis heute eine Geisterstadt und wird von einem Sicherheitsdienst bewacht.Der Bauträger ging bereits im Jahr 2008 Pleite, die unverkauften Immobilien auf Mallorca gehören heute Banken.Als wir auf dem Gelände waren, haben wir einen Wachmann geweckt, der es sich in seinem Auto gemütlich gemacht hat.

Ein Gedanke zu “Geistersiedlung auf Mallorca – Die Überreste des Bauboom #Lostplace”
  1. Und warum werden diese Bauten nicht an Familien billig vermietet oder verkauft damit Sie wenigsten genutzt und somit auch erhalten bleiben. Aber nein Sie erden überteuert von den Banken angeboten die mindest genauso kriminell sind.

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